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Demotivation im Job - Kündigungswelle

Wieso die Demotivation im Job viele Ursachen hat

Die Demotivation im Job ist ein großes Problem in Deutschland. Jeder vierte Arbeitnehmende ist demotiviert. Doch woran liegt das und was sind die Gründe dafür? In diesem Blogbeitrag wollen wir uns einige dieser Gründe näher anschauen.

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Demotivation im Job. Die meisten Menschen werden demotiviert, weil sie keine Anerkennung bekommen oder keinen Sinn in ihrer Arbeit sehen. Aber auch der Fachkräftemangel ist ein Grund für Demotivation im Job. Viele Arbeitnehmende fühlen sich überfordert und können die Arbeit, die von ihnen verlangt wird, nicht mehr bewältigen.

Woher kommt diese Demotivation im Job?

Die Demotivation im Job kann verschiedene Gründe haben. Meistens ist es so, dass die Mitarbeitenden nicht von sich aus nicht motiviert sind, sondern durch ihre Umgebung oder ihre Vorgesetzten nicht genügend angespornt werden. Manchmal ist es auch so, dass die Aufgaben, die gestellt werden, nicht interessant oder herausfordernd genug sind. In anderen Fällen kann es sein, dass die Mitarbeitenden kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben oder sich nicht wertgeschätzt fühlen.

Oftmals ist es aber auch so, dass die Menschen von sich aus nicht motiviert sind. Wie Sie sicher schon selbst oft bemerkt haben: Sie können andere nicht motivieren, wenn diese nicht wollen.

Wer ist schuld an der Demotivation im Job?

Sind es nur wir selbst oder nur der Arbeitgeber? So pauschal lässt sich diese Frage nach der Schuld natürlich nicht beantworten. Häufig sind beide Parteien daran beteiligt. Entweder zu gleichen Teilen oder eine Seite etwas mehr als die andere.

Die meisten Menschen sehen die Schuld jedoch lediglich bei sich selbst. Vor allem dann, wenn sie unzufrieden mit ihrer Arbeit sind. Dabei ist die Demotivation oft ein Symptom des Problems, doch nicht gleich die Ursache. Die Mitarbeitenden selbst können dafür verantwortlich sein, wenn sie nicht genug Engagement zeigen oder keine Lust mehr auf ihre Arbeit haben.

Der Arbeitgeber trägt jedoch ebenfalls eine Verantwortung für die Motivation seiner Mitarbeitenden. Er muss dafür sorgen, dass die Arbeit interessant und abwechslungsreich ist. Er darf seine Mitarbeitenden nicht unterfordern, aber auch nicht überfordern. Somit sollten die Mitarbeitenden entsprechend ihren Fähigkeiten eingesetzt werden. Demotivation im Job kann ebenfalls daraus entstehen, wenn die Angestellten nicht genug Anerkennung oder Lob erhalten und das Gefühl haben, dass sie nie gut genug sind. Auch zu viel Druck kann schnell zu Demotivation führen.

Nur wenn beide Parteien an einer Lösung arbeiten, kann die Demotivation im Job überwunden werden.

Demotivierende Gedanken – Demotivation kommt auch von innen

Manchmal ist es gar nicht so einfach, sich selbst zu motivieren. Besonders dann, wenn die Demotivation von innen kommt. Denn dann ist es schwer, gegen die eigenen Gedanken anzukämpfen und die notwendige Energie aufzubringen.

Es ist nicht immer die Außenwelt, die uns daran hindert, unser volles Potenzial auszuschöpfen. Oft sind es unsere eigenen Gedanken, die uns runterziehen und unsere Motivation bremsen.

Hier sind sieben Gründe, warum wir uns selbst demotivieren können:

  1. Wir denken zu viel nach und häufig zu negativ
  2. Wir haben Angst vor dem Versagen
  3. Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten und haben zu wenig Vertrauen in uns selbst
  4. Wir fühlen uns nicht gut genug
  5. Wir vergleichen uns mit anderen
  6. Wir kommunizieren nicht gründlich und ausreichend genug
  7. Wir machen uns zu viele Selbstvorwürfe und Schuldzuweisungen

Was Mitarbeiter*innen ausbremst 

Schlechte Arbeitsatmosphäre 

Das Verhalten einiger Kolleg*innen, schlechte Bezahlung oder langweilige Aufgaben können Gründe für Demotivation im Job sein. Doch häufig ist es die schlechte Arbeitsatmosphäre, die Mitarbeitende demotiviert. Laut einer Studie von Randstad ist jeder Dritte in Deutschland demotiviert, weil er sich in seinem Arbeitsumfeld nicht wohlfühlt.

In vielen Unternehmen herrscht eine angespannte Atmosphäre, die von Konkurrenzdenken, Überforderung und Stress geprägt ist. Diese Umgebung wirkt sich negativ auf das Arbeitsklima aus. Wenn Kolleg*innen nicht miteinander kommunizieren oder unfreundlich zueinander sind, kann das sehr demotivierend sein. Auch wenn die Arbeit selbst nicht besonders anspruchsvoll ist oder man keine Anerkennung erhält, kann das zu Demotivation führen.

Es ist wichtig, dass man sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt, denn nur dann ist man auch motiviert, bestmögliche Leistungen zu erbringen.

Unfaire Bezahlung 

Ein weiterer Grund für die steigende Demotivation im Job ist Unzufriedenheit mit dem Gehalt. Für viele Arbeitnehmer*innen spielt die Bezahlung eine wichtige Rolle bei der Motivation. Besonders hoch ist der Anteil bei den unter 30-Jährigen. Bei ihnen ist mehr als jeder Dritte aufgrund von niedriger Bezahlung demotiviert.

Wenn Sie beispielsweise für die gleiche Arbeit weniger vergütet werden als andere Kolleg*innen, kann das sehr frustrierend sein. Außerdem kann es dazu führen, dass Sie weniger engagiert bei der Arbeit sind und somit auch weniger Leistung bringen.

Wenn das der Fall sein sollte, ist es wichtig, mit den entsprechenden Vorgesetzten zu sprechen und ihnen die Situation zu schildern.

Permanenter Druck

Der Grund für Demotivation im Job kann permanenter Druck sein. Dieser kann von den Kolleg*innen, den Vorgesetzten oder auch von den Kund*innen ausgehen.

Die Betroffenen fühlen sich unter Druck gesetzt, immer perfekt zu sein und Ergebnisse zu liefern, die über die normale Arbeit hinausgehen. Wenn der Druck zu groß wird, kann er zu einer ernsthaften Belastung werden. Diese Belastung kann sich auf das gesamte Leben auswirken.

Druck kann sich in Form von Erwartungen, hohen Standards oder auch Kritik äußern. Mitarbeitende, die unter permanentem Druck stehen, fühlen sich häufig überfordert und gestresst. Sie haben wenig Zeit für Entspannung und Regeneration und leiden häufig unter Schlafstörungen. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung der Motivation.

Besonders in Berufen, in denen Erfolg und Leistung im Vordergrund stehen, ist dies ein großes Problem. Hinzu kommen oft unrealistische Erwartungen von Vorgesetzten und Kolleg*innen. Wer unter permanentem Druck steht, fühlt sich häufig überfordert und gestresst. Dies hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf die Gesundheit.

Es ist wichtig, dass man den Druck entsprechend reduziert. Dazu kann man beispielsweise eine Auszeit nehmen oder die Arbeit reduzieren. Auch wenn man seinen Job liebt, kann Demotivation auftreten, wenn die Arbeit zu anstrengend oder stressig ist. In solchen Fällen ist es ebenfalls wichtig, sich eine Auszeit zu nehmen und wieder zu Kräften zu kommen.

Jobunsicherheit 

Wer nicht weiß, ob er seinen Job behalten kann, ist weniger motiviert, sein Bestes zu geben. Laut einer Studie von Randstad ist die Angst, den Job zu verlieren, der Hauptgrund für Unzufriedenheit und Demotivation.

Besonders betroffen sind Berufe mit geringer Sicherheit, wie etwa in der Gastronomie oder im Handel. Bei den Beschäftigten in diesen Branchen ist die Unzufriedenheit besonders hoch. Dabei ist es egal, ob die Angst vor Jobverlust tatsächlich begründet ist oder nicht. Die psychologische Wirkung ist dieselbe.

Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen Ländern ist die Jobunsicherheit ein Grund für Demotivation im Job. Viele Menschen fühlen sich nicht mehr wertgeschätzt und sicher in ihrem Arbeitsplatz. Sie sehen sich daher nicht mehr in der Lage, voll engagiert zu arbeiten. Hinzu kommt, dass viele Arbeitnehmende den Eindruck haben, dass sie nur noch eine untergeordnete Rolle in ihrem Unternehmen spielen.

Geringschätzung 

Motivation im Job lässt nach, wenn man sich nicht wertgeschätzt fühlt. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach ist die Grundlage für Demotivation im Job die Geringschätzung durch Vorgesetzte oder Kolleg*innen. Wer sich nicht ernst genommen fühlt, arbeitet weniger engagiert und leistungsbereit.

Besonders betroffen sind Berufe, in denen es um kreative oder innovative Leistungen geht. In diesen Bereichen ist es besonders wichtig, dass die Arbeitnehmenden das Gefühl haben, gebraucht zu werden.

Geringschätzung zeigt sich beispielsweise in Form von Kritik, die nicht sachlich begründet ist, oder in Form von Unterstellungen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Wer ständig in einer solchen Atmosphäre arbeiten muss, fühlt sich schnell unwohl und demotiviert.

Daher ist es wichtig, dass man in einem solchen Fall sofort Kontakt mit seinem Vorgesetzten oder dem Personalrat aufnimmt, um die Situation zu klären.

Mangelhafte Kommunikation 

Nicht selten liegt die Ursache für Demotivation im Job an mangelhafter Kommunikation. Wenn Mitarbeitende nicht wissen, was von ihnen erwartet wird oder welche Ziele verfolgt werden, fehlt ihnen die Orientierung. So fühlen sie sich häufig nicht ernst genommen und haben das Gefühl, dass ihre Leistung nicht anerkannt wird. Außerdem ist es schwierig, effektiv zu arbeiten, wenn man nicht weiß, was die anderen denken oder vorhaben.

Oft herrscht auch eine unklare Führungsstruktur, sodass Mitarbeitende nicht wissen, wer welche Entscheidungen trifft. Kommunikationsprobleme können auch durch eine schlechte Arbeitsatmosphäre entstehen. Wenn Kolleg*innen sich gegenseitig nicht respektieren und nicht kooperieren, fühlt sich jeder einzelne Mitarbeitende isoliert.

Eine gute Kommunikation ist daher sehr wichtig. Kolleg*innen sollten regelmäßig miteinander sprechen, um sich auszutauschen und gemeinsame Ziele zu definieren. Zudem ist es hilfreich, offen und ehrlich zu sein und Kritik konstruktiv zu äußern.

Unklare Ziele 

Die meisten Menschen arbeiten, um etwas zu erreichen. Sie wollen etwas Sinnvolles tun, und sie hoffen, dass ihre Arbeit Früchte trägt. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, sinkt die Motivation.

Das gilt besonders dann, wenn die Ziele im Job unklar sind. Menschen, die nicht wissen, was sie erreichen sollen, sind oft demotiviert. Sie fragen sich, was der Sinn ihrer Arbeit ist, und ob sie wirklich etwas bewirken. Diese Unsicherheit macht es schwer, sich zu engagieren. Wer keine klaren Ziele hat, dem fehlt die Richtung.

Es ist daher wichtig, dass die Ziele im Job gemeinsam klar definiert und festgehalten werden.

Undurchsichtige Entscheidungen 

Mangelnde Transparenz bei Entscheidungen im Job kann zu Demotivation führen. Wer nicht weiß, warum bestimmte Dinge geschehen, fühlt sich häufig nicht ernst genommen und ausgegrenzt.

In einem solchen Umfeld ist es schwer, sich mit vollem Einsatz für das Unternehmen einzusetzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Entscheidungen immer möglichst transparent und nachvollziehbar getroffen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Beteiligten ein klares Bild davon haben, was gerade passiert und warum.

Unrealistische Erwartungen 

Unrealistische Erwartungen an den Job sind einer der häufigsten Gründe für Demotivation im Arbeitsleben. Die Erwartungen, die wir an uns selbst stellen, sind oft viel zu hoch und führen dazu, dass wir uns nicht mit unseren Leistungen zufriedengeben. Stattdessen versuchen wir immer wieder, uns selbst zu übertrumpfen und erreichen damit nur, dass wir uns noch mehr unter Druck setzen.

Wir sollten uns bewusst machen, dass wir nicht perfekt sind und uns nicht zu viel Druck machen. Wenn wir unsere Erwartungen anpassen, werden wir auch wieder mehr Motivation in unserem Arbeitsleben verspüren.

Frustration und Herumbrüllen 

Oftmals ist es Frustration, die zu Demotivation führt. Denn wenn die Arbeit nicht erfüllend ist oder man sich nicht wohlfühlt, ist es schwer, sich zu motivieren.

Die meisten Menschen sind frustriert, weil sie ihre Fähigkeiten nicht voll ausschöpfen können. Das kann zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen, das wiederum zu Demotivation und Unzufriedenheit im Job führt.

Hinzu kommt, dass auch viele Kolleg*innen oder Vorgesetzte frustriert erscheinen und das Arbeitsklima dadurch negativ beeinflussen. Viele Angestellte fühlen sich häufig nicht ernst genommen. Sie nehmen zudem vermehrt wahr, dass Vorgesetzte denken, dass sie nur dann etwas erreichen oder durchsetzen können, wenn sie laut brüllen.

 Vetternwirtschaft 

Viele Menschen fühlen sich im Job nicht wohl, da sie das Gefühl haben, nicht fair behandelt zu werden. Ein häufiger Grund für Demotivation ist Vetternwirtschaft. Bei Vetternwirtschaft handelt es sich um die ungerechte Bevorzugung von Angehörigen einer Gruppe, zum Beispiel Freunden oder Verwandten.

Diese Praxis führt dazu, dass andere Mitarbeitende benachteiligt werden und sich nicht wohlfühlen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Unternehmen ein klares Verfahren zur Bewertung von Mitarbeitenden haben und dieses auch konsequent anwenden.

 Mikromanagement 

Mikromanagement ist einer der häufigsten Gründe für Demotivation im Job. Wer ständig kontrolliert und überwacht wird, fühlt sich nicht wertgeschätzt und kann seine Arbeit nicht entsprechend seinen Fähigkeiten und Talenten ausführen. Darüber hinaus kann Mikromanagement zu Konflikten mit dem Vorgesetzten führen.

Wer sich nicht wohl in seiner Arbeitsumgebung fühlt, wird weniger leistungsfähig sein. Es ist also wichtig, dass der Arbeitgeber ein gutes Arbeitsklima schafft, in dem die Mitarbeitenden sich wohlfühlen. Nur so kann eine hohe Leistungsbereitschaft erbracht werden.

Ewiger Pessimismus 

Die Ursache für Demotivation im Job kann auch ewiger Pessimismus sein. Wer permanent mit dem negativen Ausgang aller Situationen rechnet, wird schnell unzufrieden und unmotiviert.

Pessimisten sehen die Welt meist düster, und das überträgt sich auch auf ihre Arbeit. Sie erwarten wenig Erfolg und geben sich selbst kaum eine Chance, etwas zu bewirken. Das führt zu Frustration und Demotivation. Wer seine Arbeit nicht als Herausforderung sieht, sondern nur als lästige Pflicht, wird ebenfalls schnell unmotiviert. Das kann zu einem enormen Leistungsabfall führen.

Es ist wichtig, im eigenen Job glücklich zu sein und sich mit seiner Arbeit identifizieren zu können. Nur dann ist man auch wirklich motiviert und leistungsfähig.

Dauerhafte Teamarbeit 

Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich demotiviert fühlen. Einer der häufigsten Gründe ist eine dauerhafte Teamarbeit. In einem Team zu arbeiten, kann sehr anstrengend sein, besonders, wenn die Chemie zwischen den Teammitgliedern nicht stimmt. Wenn Sie sich demotiviert fühlen, sollten Sie versuchen, Ihre Situation zu ändern. Gehen Sie auf Ihre Kolleg*innen zu und versuchen Sie, eine bessere Chemie zu schaffen. Oft ist es auch hilfreich, sich mit anderen Teammitgliedern zu vernetzen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

Auch ein grundsätzlich schlechtes Arbeitsklima kann eine große Rolle spielen. Wer in einem solchen Umfeld ständig mit anderen zusammenarbeiten muss, fühlt sich schnell überfordert und ausgelaugt.

Hinzu kommt, dass die eigene Kreativität nicht gefördert wird, da viele Ideen und Tätigkeiten von anderen Teammitgliedern übernommen werden. Das kann zu Frustration und Unzufriedenheit führen.

Oftmals liegt die Demotivation auch daran, dass Sie sich nicht wohl in Ihrer Rolle fühlen oder aber nicht genügend Anerkennung von Ihren Vorgesetzten erhalten.

Selbst schuld oder nicht, wir alle haben unsere Probleme am Arbeitsplatz. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass es nicht immer nur an unserer Arbeit oder an unseren Vorgesetzten liegt, wenn es mal nicht so gut läuft. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die zusammenspielen und dazu führen, dass wir uns nicht wohlfühlen. Aber die Hauptsache ist, dass wir etwas dagegen tun und nicht einfach nur dabei zusehen und uns darüber ärgern. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist nicht ohne Grund gefragter denn je.

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